Es informieren:
Sonja von Eichborn und Dinah Stratenwerth (beide Unfairtobacco.org)

Termine:
Samstag, 18.6.2016, 18:00 – 19:30 Uhr
Sonntag, 19.6.2016, 11:00 – 12:30 Uhr

Anmeldung über die Webseite Langer Tag der StadtNatur

Ort:
Botanischer Garten, Eingang Königin-Luise-Platz
Königin-Luise-Straße 6-8, 14195 Berlin-Steglitz

Tabak, Baumwolle oder Kaffee?

Der Tabak in Zigaretten in Deutschland kommt aus Brasilien, Malawi oder Simbabwe und wird meist in kleinbäuerlichen Familienbetrieben angebaut. Tabakanbau hat gesundheitliche, wirtschaftliche und ökologische Folgen für die Produzent/innen und ihre Umgebung. Wie sieht eine Tabakpflanze aus? Was ist an ihr giftig? Wieso haben Tabak anbauende Familien Schulden? Und warum wird Wald für den Tabak abgeholzt? Diesen Fragen wollen wir anhand der Tabakpflanze nachgehen.

Tabak ist ein Beispiel für tropische Nutzpflanzen, deren Produkten wir in unserem Alltag begegnen. Das Produkt selbst, die Zigarette, ist für Konsument/innen gesundheitsschädlich. Andere Beispiele sind Baumwolle, Bananen oder Kaffee, deren Verbrauchsprodukte nicht schädlich sind. Welche Auswirkungen hat ihr Anbau? Sind sie mit Tabak vergleichbar? Oder können diese Pflanzen sogar eine Alternative für Tabakbäuerinnen und -bauern sein?

Bei dieser Führung für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene lernen Sie einige tropische Nutzpflanzen und ihre Produktionsbedingungen im Globalen Süden kennen.

Im Botanischen Garten Berlin wird auch Tabak angebaut © Tabak im Botanischen Garten von D. Stratenwerth