Weil sie giftig sind! Zigarettenkippen enthalten über 7.000 Giftstoffe, darunter Schwermetalle und Nikotin. Kippen landen dann nach dem Rauchen sehr oft in der Umwelt und die Giftstoffe werden bei Regen in die Böden und Gewässer ausgewaschen.
Eine Berliner Studie ergab, dass das Nikotin einer Zigarettenkippe das Potenzial hat, 1.000 Liter Wasser so zu vergiften, dass es Organismen wie Wasserflöhen schadet. Die Studie stellte auch fest, dass der wasserlösliche Gehalt an Nikotin in einer Kippe um das 14-fache über dem EU-Grenzwert von 0,5 Milligramm pro Gramm für gefährliche tabakhaltige Abfälle liegt.
Dazu kommen die Zigarettenfilter. Sie sind aus Plastik und nicht biologisch abbaubar, sondern zersetzen sich in Mikroplastik. Zigarettenfilter, die im Meer landen, können von Fischen, Vögeln und Meeressäugetieren mit Futter verwechselt werden. Und schließlich kann das Mikroplastik über die Nahrungskette zu uns Menschen zurückgelangen.
Kippen können außerdem Waldverlust verursachen – nämlich wenn brennende oder noch glimmende Zigarettenkippen achtlos im Wald weggeworfen werden. Das kann zu Waldbränden führen. Beispielsweise 2017 sorgte eine Zigarettenkippe in Frankreich für einen Brand von 800 Hektar Wald und 2018 kam es auch in den USA zu einem Waldbrand von 600 Hektar, ausgelöst durch Zigarettenkippen.
Wer seine Umwelt schützen will, sollte seine Kippen niemals achtlos wegwerfen oder besser noch gar nicht erst rauchen.
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